Webdesign, also das Gestalten von Seiten für das WWW, ist heute nichts Besonderes mehr. Es ist auch keine große Kunst, der Webpräsenz ein modernes und ansprechendes Aussehen zu geben oder Animationen und bunte Effekte einzubauen. Die große Kunst liegt dort, wo viele gar nicht hinschauen: nämlich in der Technik. Denn während momentan die meisten WWW-Nutzer den Internet Explorer oder
Mozilla Firefox nutzen, werden in Zukunft verschiedenste Plattformen und Benutzer die Informationen im Web benutzen. Daher ist es wichtig, dass Ihre Webseiten nicht nur in einem oder zwei Browsern besonders toll aussehen, sondern auf allen Plattformen für alle Besucher optimal nutzbar sind. Denn eine Webseite ist zumeist auch ein Image-Produkt – und der schlechte Eindruck einer Webseite fällt auch auf ihren Betreiber zurück.
Was heißt “barrierefrei”?
Barrierefrei wird oft gleichgesetzt mit behindertengerecht. Das ist nicht ganz falsch, denn eine Webseite muss auf jeden Fall für Behinderte, z.B. für Blinde, ohne Einschränkung benutzbar sein. Doch auch technische Einschränkungen, wie beispielsweise sehr kleine Bildschirme an PDAs sollten beim Gestalten einer Webpräsenz berücksichtigt werden. (Diese Geräte werden übrigens immer beliebter; ein Grund mehr, weshalb ein zukunftsorientiertes Projekt unbedingt diese Benutzergruppe im Auge haben sollte.) Diese und weitere Überlegungen müssen für eine barrierefreie Webpräsenz angestellt werden.
Was bringt barrierefreies Webdesign?
Praktisch gesehen vermeidet barrierefreies Webdesign, dass ein Besucher auf Ihre Seite kommt und durch die mangelhafte Darstellung ein schlechtes Bild von Ihnen bekommt – Barrierefreiheit ist auf jeden Fall ein Werbe-Vorteil. Weiterhin bringt barrierefreie Webgestaltung Vorteile im Rennen um gute Suchmaschinenplätze, denn eine barrierefrei gestaltete Webseite wird auch von Suchmaschinen optimal verarbeitet. Und vor allem öffentliche Einrichtungen sollten unbedingt auf Barrierefreiheit achten, so dass keine Nutzer ausgesperrt werden. Im Übrigen können öffentliche Einrichtungen des Bundes und des Landes NRW schon heute die Kriterien der BITV erfüllen, die ab 2006 für neue Webprojekte verbindlich wird.
Barrierefreiheit: eine Kunst für sich
Sicherlich erkennen Sie sofort den Unterschied zwischen einer Tiefkühlpizza und der Pizza Ihres Lieblingsitalieners. Eine Tiefkühlpizza ist zwar an sich nicht schlecht, doch sie kann nicht mit einer frisch und aus hochwertigen Zutaten hergestellten Pizza konkurrieren. Deshalb wird man sich zumeist wohl für den Italiener entscheiden, auch wenn er etwas teurer ist.
Mit Webdesign verhält es sich ähnlich, nur fällt hier die Unterscheidung zwischen mäßiger und hoher Qualität sehr viel schwerer. Manche Webseiten sehen ganz nett aus – sind dann aber dermaßen schlecht umgesetzt, dass sie für viele Besucher sehr schlecht lesbar sind.
Technik
Wenn Sie sich ein wenig für die Materie interessieren oder aber unser Angebot mit der Konkurrenz vergleichen möchten, nennen wir Ihnen gerne die Qualitätsmerkmale unserer Arbeit.
- Standardkonforme Umsetzung: Wir erstellen alle Webseiten nach den offiziellen und aktuellen Standards. Wir verwenden XHTML 1.1 und CSS 3.0 für modernste und zukunftssichere Webgestaltung.
- Wir legen Wert auf eine strikte Trennung zwischen Inhalt und Gestaltung. Gestaltungselemente wie Farben und Schrifteffekte sind für ein Werbemedium sehr wichtig, aber eine Webseite muss auch ohne Gestaltungselemente funktionieren, denn für manche Besucher (z.B. extrem Kurzsichtige) ist weniger oft mehr.
- Wir vermeiden bei der barrierefreien Gestaltung veraltete Technologien wie Frames und sorgen dafür, dass die Seiten auch ohne ungewöhnliche Techniken wie JavaScript funktionieren.
- Die fertigen Webseiten werden in verschiedensten Browsern und unter verschiedenen Bedingungen getestet. Wir testen die Webseite in den Browsern Internet Explorer, Mozilla Firefox, Konqueror, Safari, Opera unter Bildschirm-Auflösungen von 640×480 bis 1600×1200 Pixeln. Zusätzlich testen wir die Seiten auf einem PDA-Emulator bei einer Auflösung von 200×320 Pixeln.
- Desweiteren werden die Seiten für verschiedene Arten nicht-grafischer Browser optimiert. Das heißt vor allem, dass neben der grafischen Struktur auch logische Alternativstrukturen angeboten werden, so dass sich der Sinn auch nicht-grafisch erschließen lässt.
Es gibt noch viele weitere Kriterien für barrierefreie Webgestaltung. Sie alle aufzuzählen würde den Rahmen dieser Webseite sprengen. Wenn Sie mehr über Barrierefreies Internet erfahren möchten, besuchen Sie bitte unsere Infoseite zur Barrierefreiheit. Weiterhin findem Sie gute Informationen beim Projekt
Web ohne Barrieren sowie im Kriterienkatalog
Web Accessibility Content Guidelines (Richtlinien für die Zugänglichkeit von Webinhalten) des WWW-Konsortiums – dort allerdings nur auf englisch.

